ruͤhmt war. Zu dieſem dachte der Hir⸗ tenjuͤngling das gefundene Kind zu brin⸗ gen. Die Einſiedeley, zu der es nicht ſehr weit war, lag an der Seite eines Berges naͤchſt dem See, und glich einem Paradieſe. Die kleine, mit Rebenblaͤt⸗ tern uͤberkleidete und mit einem bemoos⸗ ten Schilfdache bedeckte Klausnerhuͤtte ſtand zwiſchen ſchattichten Fruchtbaͤu⸗ men, mitten in einem Garten voll der ſchoͤnſten Blumen und Kraͤuter. Hinter der kleinen Huͤtte erhob ſich ein Wein⸗ berg, und ſeitwaͤrts zog ſich ein ſchma⸗ les Kornfeld laͤngs dem Berge hin. Und wo ſonſt noch zwiſchen den Felſen ein uͤbriges Plätzchen war, ſtand ein Banm, der die herrlichſten Fruͤchte, oder wenigſtens ein Strauch, der koͤſtli⸗ che Beeren trug. Auf einem Felſen, der ſich weit uͤber den See hinaus bog, ragte die Kapelle mit ſpitzigem Thuͤrmlein em⸗
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Wie Heinrich von Eichenfels zur Erkenntniss Gottes kam : Eine Erzählung für Kinder und Kinderfreunde / Von dem Verfasser der Ostereyer
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