— 33—
es ihm, als ſaͤhe er in weiter Ferne ein brennendes Licht. Voll Neugierde ging er darauf zu. Das roͤthlich ſtrahlende
Licht wurde immer groͤßer und endlich ſo
groß, daß es ihm als eine feurige, auf⸗ recht ſtehende Geſtalt vorkam. Er aber ging immer muthig vorwaͤrts, und ſtand endlich an einem Felſenriſſe, durch den die Morgenroͤthe herein ſchien, und durch den man bequem in das Freye hingus gehen konnte— und mit Einem Sprun⸗ ge war der hocherfreute Knabe hinaus. Wie es ihm aber war, als er, dieſem dunklen, unterirdiſchen Aufenthalte ent⸗ ronnen, nun das erſte Mal unter Gottes ſchoͤnem, blauen Himmel in einer praͤch⸗ tigen Gegend voll waldiger Berge da⸗ ſtand— das kann keine Zunge ausſpre⸗ chen. Es war ein herrlicher Sommer⸗ morgen. Die Sonne wollte eben aufge⸗ hen und der Morgenhimmel glaͤnzte wie


