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Wie Heinrich von Eichenfels zur Erkenntniss Gottes kam : Eine Erzählung für Kinder und Kinderfreunde / Von dem Verfasser der Ostereyer
Entstehung
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hatte, in den Schloßgarten, und nuf einer wenig beſuchten Wendeltreppe in das Zimmer des Kindes geſchlichen, hatte das Kind und was ſie ſonſt in der Geſchwindigkeit zuſammenraffen konnte, genommen und war damit durch den Garten ſchnell in den nahen Wald ent flohen.

Dort verbarg ſie ſich mit dem Kin⸗ de in ein Dickicht, bis es voͤllig Nacht war. In der finſtern Nacht' machte ſie ſich auf, und trug das Kind weiter. Sie ging auf lauter abgelegenen, heim⸗ lichen Wegen. Mit Lebensmitteln hatte ſie ſich hinreichend verſehen. Den Tag uͤber verſteckte ſie ſich wieder in dichtes Geſtraͤuch oder in das Korn. So wan⸗ derte ſie viele Meilen weit fort, bis ins Gebirg. Hier befand ſich, tief unter der Erde, eine ſchauerliche Hoͤhle, die ein Theil eines eingegangenen, halb⸗