Teil eines Werkes 
3. Theil (1861)
Entstehung
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den Major ſich gruppiren, der ſich ganz ſeiner Ver⸗ zweiflung überläßt, die Fürſtin in einen ſo großen Schrecken verſetzt zu haben.Mein Gott, ruft er halblaut,habe ich ihr mit meinen dummen Worten ſo wehe gethan? Sehen Sie wohl, ich wußte es ja, daß ich Ihnen nichts Spaßhaftes erzählen würde!

Während dies in unſerm Zimmer vorgeht, erholt ſich die Fürſtin raſch. Sie tritt aus dem Nebenzim⸗ mer mit, ihre Miene beherrſchender Ruhe wieder ein, wirft einen großen flammenden Blick über uns Alle und verſucht dann zu lächeln, was ihr jedoch nur halb gelingt.

Kaum ſieht der Major die Fürſtin wieder, ſo eilt er auf ſie zu.Gnädigſte Frau, ruft er, die Hände vor ſeiner Bruſt faltend,verzeihen Sie mir, daß ich Ihnen mit meiner leider ſehr wahrheitsgetreuen Er⸗ zählung ſo wehe gethan!

Nein, Herr Major, antwortete ſie, wunderbar ruhig und mit einem wahren Engelslächeln,Sie haben mir nicht wehe, vielmehr haben Sie mir ſehr wohl gethan!

In dieſem Augenblick trat der Kammerdiener Zöllner ein und meldete, daß die Tafel ſervirt ſei. Die Fürſtin bat um des Majors Arm, Beide ſchritten in den Speiſeſaal und wir Andern folgten langſam

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