Teil eines Werkes 
3. Theil (1861)
Entstehung
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über, die, ihre Bleifeder ruhend laſſend, in ihrem Seſſel zurückgelehnt ſaß und den Major feſt, aber wie von einem inneren Entſetzen gepackt anſchaute, ſo daß ihr Buſen in großer Bewegung ſich hob und ſenkte und die Bleiche des Schreckens ihr ſonſt ſo roſiges Geſicht ü berzog. Meine Damen, fuhr nun der Major in ſeiner Erzählung fort,wie Sie ſich denken können, ver⸗ ſchwand ich ſehr bald unter der Oberfläche des Waſ⸗ ſers, und ohne daß ich mir die geringſte Mühe darum gegeben hätte, ſank ich raſch tiefer und tiefer, bis ich plötzlich den Grund des Fluſſes unter meinen Füßen fühlte und nun erſt der ſchreckliche Gedanke wie Orgel⸗ gebraus mich umrauſchte: Du wirſt ſterben müſſen, wenn Du nicht wieder emporkommſt. Sterben, ſo jung noch, ſo voller Hoffnungen und Wünſche, und noch dazu ſterben den gemeinen Waſſertod, dem man nur kranke Hunde oder blinde Katzen preisgiebt, den Selbſtmörder in ihrer Verzweiflung ſuchen und der die Geſichter der Ertrunkenen ſo gräßlich entſtellt! Alles dies ging mir in einem Augenblick im Kopfe herum, aber noch viel mehr, ſo daß ich es Ihnen kaum ſagen kann. Alles was ich je erlebt, Schönes und Gutes, Alles was ich für meine Zukunft hoffte, Großes und Bedeutſames, zog wie ein blitzartig vor⸗