Teil eines Werkes 
3. Theil (1861)
Entstehung
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Blick zu, lächelte und wandte ſich dann wieder zu

ihrer Zeichnung. Die anderen Damen aber wollten ſich mit dieſer Erzählung nicht zufrieden geben und nach einigem Hin⸗ und Herreden begann die frühere Sprecherin noch einmal:

Herr Major, Sie haben uns den ſchönſten Mo⸗ ment Ihres Lebens zum Beſten geben wollen; wie uns aber insgeſammt ſcheint, ſo iſt derſelbe eher peinlich als ſchön geweſen. Sie haben uns diesmal alſo nicht vollſtändig befriedigt, und um Ihnen Ge⸗ legenheit zu geben, es wieder gut zu machen, ver⸗ urtheilen wir Sie auf der Stelle, uns dafür auch den ſchrecklichſten Moment Ihres Lebens zu ſchildern, der vielleicht eben ſo komiſch und angenehm iſt, wie jener ernſthaft und unglücklich war.

Ueber das bärtige Geſicht des Majors lief eine ſeltene Erſcheinung bei ihm ein ernſter Schat⸗ ten. Er beſann ſich, während Alles aufmerkſam ſchwieg, eine Weile, dann ſagte er:Ach nein, meine Damen, darin kommt weder etwas Komiſches noch etwas Angenehmes vor der ſchrecklichſte Moment meines Lebens war ſehr ſchrecklich, durch und durch.

Erzählen Sie, erzählen Sie! riefen Alle durch einander.Geſchwind, Herr Major!

Aber meine Damen, fuhr der Major aufſtehend