Teil eines Werkes 
3. Theil (1861)
Entstehung
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ſichtsausdruck, der bei ihm mit einer unbeſchreiblichen Gutmüthigkeit und Natürlichkeit gepaart zu Tage trat. Es war faſt zur Regel geworden, zu lachen, ſobald er nur den Mund aufthat, und wenn er ſich dann ver⸗ wundert nach dem Grunde der allgemeinen fröhlichen Stimmung rings umſchaute, konnte auch der Ernſt⸗ hafteſte ſein Lächeln nicht gut unterdrücken. Daher freute ſich jeder an den Donnerstagsfreuden Theil⸗ nehmende auf ſein Erſcheinen, und blieb er einmal aus, ſo war man gewiß, daß der Scherz für den Abend keinen rechten Eingang in die Geſellſchaft fand. Am fröhlichſten aber wurde Alles geſtimmt, wenn es einem herausfordernden Mitgliede der Damenwelt gelang, den bärtigen Krieger zur Erzählung irgend einer Epiſode aus ſeinem Leben zu bewegen, worin er eine kleine Thorheit begangen. In ſolchen Fällen war ſein barmloſes Darſtellungstalent überwiegend und es ſprach ſich in ſeinen Mittheilungen eine Wahr⸗ heitsliebe, verbunden mit einer an Naivetät gränzen⸗ den Selbſtverläugnung aus, die, ſo weit wenigſtens meine Erfahrung reichte, noch niemals ihres Gleichen gefunden hatte. So ſtrebte man denn mit einer wah⸗ ren Leidenſchaft dahin, ihn von Zeit zu Zeit zu ſolchen Vorträgen anzuſpornen, und Gelegenheiten zu erfin⸗ den, in denen ſein Talent ſich mit Glanz zeigen