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Urſache des Duells ausgegeben, auf dem Marktplatze mit der Peitſche gedroht hatte. Da die Arnſtadter Geſellſchaft, wenn auch nicht das Vorgehen, ſo doch die Entrüſtung des alten Zedderitz vollkommen billigte, und ſich nach dem„Skandal“ gegen die Familie Stern ziemlich ablehnend verhalten zu müſſen glaubte, ſo hatte der penſionirte geheime Appellationsgerichtsrath von Stern beſchloſſen, nach einer benachbarten Provinz⸗ ſtadt überzuſiedeln, wo ſeine Tochter vielleicht neue Trabanten fand.
Nicht anweſend war auch von Bonſtedt, welcher dem Rathe des Oberſten folgend, unter die Theater⸗ dichter gegangen war, wo er den Mangel an Talent durch Freiſinn zu erſetzen ſuchte. Sehr bemerkbar machte ſich dagegen Fähndrich von Doppelnaas: der⸗ ſelbe führte ſeine Lina trotz ihrer langen Schleppe im Sturmſchritt mitten über den Reitſchulplatz, während Mame Landrichters Wittwe ihnen nur müh⸗ ſam zu folgen vermochte.
Seine Eingabe an den oberſten Kriegsherrn, ihn ohne die vorgeſchriebene Kaution, ohne das feſtge⸗ ſetzte Alter und bevor er noch Lieutenaut war, hei⸗ rathen zu laſſen, trotzdem es in keiner ſtehenden Armee der Welt einen verheiratheten Fähndrich gibt, war abſchläglich beſchieden worden und Doppelnaas


