Teil eines Werkes 
3. Band (1876)
Entstehung
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Leiſe fuhr er an einer Stelle wo man landen konnte, an's Ufer, ſchwang ſich über die Mauer auf die Straße und ging auf die Geſtalt zu. Manchmal fuhr noch eine Rakete empor und verſtäubte funken⸗ ſprühend und ſchweigſam in die Nacht, einzelne Takte der Muſik rollten über die Wellen..... Die ſchim⸗ mernden Gewänder regten ſich nicht.

Carloni trat näher.

Mit einem leiſen Schrei ſchreckte die Geſtalt em⸗ por und wollte durch die geöffnete Gartenthür fliehen, aber die flehende Stimme Carloni's hielt ſie zurück:

Fiammetta! Ich finde nirgends Ruhe als bei Dir! flüſterte er und breitete die Arme aus.

Sie barg ihr Haupt an ſeiner Bruſt, ohne Ueber⸗ raſchung und Scheu, als wäre hier ihre Heimath und flüſterte:

Ich dachte eben darüber nach, ob ewiges Ver⸗ geſſen nicht wünſchenswerther ſei, als ein langes Le⸗ ben voll fruchtloſer Sehnſucht nach Dir!

Die Gartenthüre des gelben Hauſes knarrte, die Blätter des Berceau's rauſchten und die letzte Rakete, welche vom andern Ufer ziſchte, ſtreute ihre farbigen Sterne aus über vier Glückliche. Denn auch Madda⸗ lena hatte, nachdem ſie lange dem rührenden Lied vor