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„Meine Anweſenheit iſt in der That nur vom Zufall herbeigeführt worden“, ſagte er, indem er mit ruhiger Freundlichkeit den Gruß Fiammettas erwiderte und kein Zug in ſeinem bleichen Antlitz verrieth den Sturm ſeiner Seele.„Ich war im Begriff, nach Ita⸗ lien zu reiſen, wohin mich unaufſchiebbare Angelegen⸗ heiten rufen. Ich hatte mir vorgenommeu, ſofort nach meiner Ankunft in Turin den Pater Lazzardi brief⸗ lich zu bitten, daß er mich wegen meines formloſen Abſchiedes auch bei Ihnen gebührend entſchuldigen möge. Als ich eben beim Paſſiren von Agne mit Ihrem Mädchen zuſammentraf, konnte ich mich nur glücklich ſchätzen, daß es mir vergönnt war, Ihnen perſönlich Lebewohl zu ſagen.“
Bei dieſen wohlwollenden höflichen Worten, welche Carloni an ſie richtete, war Fiammetta immer bleicher geworden. Mit einer Scheu, als ſei er ihr plötzlich wieder ein Fremder geworden, ſchauten ihre großen Kinderaugen zu ihm empor. Sie antwortete nichts, aber Carloni ſprach, ohne ſie anzuſehen immer wieder von dem und jenem, wie glücklich ſie ſei, in ihrem Pa⸗ radies und daß ſie den Rath eines Freundes hören und ſich durch nichts bewegen laſſen möge, dieſe herr⸗ liche Abgeſchiedenheit aufzugeben.
Fiammetta wandelte automatengleich neben ihm


