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Keſſeln von Riſotto, welche im Freien dampften na⸗ türlich noch weniger, und vergeblich durchſuchte Mad⸗ dalena die Menge, welche die Weinfäſſer umlagerte nach ihrer Herrin.
Auch Carloni konnte ſich einer gewiſſen Beunru⸗ higung nicht entſchlagen. Er deutet auf ein Erlen⸗ gebüſch, welches die Feſtwieſe begrenzte und ſich bis an den Uferſand des Sees erſtreckte.
Mit weiten Schritten eilte Maddalena voraus.
Alle Entſchlüſſe Carloni's wankten, als er Fiam⸗ metta dicht am Waſſer auf dem Bord eines verlaſſenen Bootes ſitzen ſah. Sie beobachtete mit großer Auf⸗ merkſamkeit die ſanften Wellen, welche in regelmäßigen Zwiſchenräumen an's Ufer rollten und faſt ihre Soh⸗ len berührten. Als ſie ſich rufen hörte wandte ſie den Kopf und wie heller Sonnenſchein glänzte es über ihr Geſicht. Mit einem glücklichen Lächeln ging ſie Carloni entgegen und reichte ihm die Hand:
„Ich glaubte nicht, daß Sie ſich des Marktes von Agno erinnern würden“, ſagte ſie halblaut mit geſenk⸗ ten Augen und die Farbe ihrer Wangen wurde etwas dunkler. Maddalena hielt die Gelegenheit für günſtig wieder in den Erlen zu verſchwinden aus denen ſie eben hervorgetreten.
Auch Carloni war zu einem Entſchluß gekommen.


