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„aber verſucht, ob Ihr gehen könnt; ich nehmeé Euch mit mir nach Hauſe, und Ihr ſollt haben was Ihr wünſcht.“
Mißtrauiſch ſah der Fremde den Grafen an; aber die männlich ernſten Züge deſſelben ſchienen ihm Vertrauen einzuflößen; er verſuchte nochmals ſich zu erheben, ſank aber kraftlos zurück.
Einen Augenblick ſann der Graf nach; dann ſagte er zu ſeinem Diener:
„Wir müſſen ſehen, ihn auf Dein Pferd zu ſchaffen; vielleicht kann er ſich die kurze Zeit im Sattel halten.“
Deun vereinigten Kräften beider Männer gelang es auch bald, den durch Erſchöpfung und Hunger ge⸗ ſchwächten Mann außzurichten und in den Sattel zu⸗ heben; er ſchwankte zwar und wäre faſt an der andern Seite wieder hinabgeſtürzt, allein ein neuer Trunk aus der Feldflaſche und die Unterſtützung des Dieners hielten ihn bald im Gleichgewicht. Der Graf beſtieg ſeinen Grauſchimmel und ritt dicht an der Seite des Fremden; an der andern ſchritt der Diener und führte das Pferd mit dem ſeltſamen Reiter; ſo machte ſich die kleine Geſellſchaft auf den Heimweg. Unterdeſſen war es völlig dunkel geworden, und die Sterne funkel⸗
ten bereits im ſüdlichen Glanz am Himmel, als der
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