Teil eines Werkes 
3. Band (1876)
Entstehung
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Die Rechte ſtützte ſich nachläſſig auf die Hüfte, und in der Linken hielt er die Zügel ſeines pracht⸗ vollen Grauſchimmels, der mit ſonderbarer Beharrlich⸗

keit immer wieder auf die rechte Seite in die Nähe

des Waſſers drängte, ohne daß ſein Reiter in Sinnen verloren, darauf zu achten ſchien. Ein zweites dunkles Pferd folgte in einiger Ent⸗

fernung, das geritten wurde von einem alten Manne

in der damals üblichen Tracht eines Stallmeiſters fürſtlicher oder hochgeſtellter Perſönlichkeiten.

Plötzlich verließ der Grauſchimmel bei einer kleinen Wieſe den Reitweg, und ſchritt langſam auf das von hohem Röhricht begrenzte Ufer zu, ohne daß ſein Herr ihm zu wehren ſuchte. Mit einigen raſchen Sätzen war der Stallmeiſter gefolgt; der Reiter winkte ihm jedoch beruhigend zu:

Haſſan hat Durſt nach dem ſcharfen Ritt, ſ ſagte er mit ſonorer Stimme,er iſt jetzt genugſam abge⸗ kühlt um endlich trinken zu dürfen, fügte er hinzu, indem er dem ſchönen Thier ſchmeichelnd den Hals klopfte, eine Liebkoſung, die Haſſan mit leichtem Auf⸗ werfen des Kopfes erwiederte. Plötzlich hob das Thier die feinen Nüſtern in die Luft und hielt ſchnau⸗

bend an. Was

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iſt das? was fällt dem Haſſan ein?