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machen, wenn er uns einige glühende Meteorſteine an den Kopf wirft“, ſchloß Erna ihren Bericht.
—„Ein Grund mehr, um uns heute zur Ruhe zu be⸗ geben.“
Jetzt da ich dieſen Brief ſchließe, liegt ihr roſiges Geſichtlein ſanft ſchlummernd auf den rothberänderten Kiſſen der Miſſes Pipe und Pope— ſie träumt.... Ein Kinderlächeln umſpielt den Mund, der heute kein Wort der Vertheidigung für die Schweſter hatte!— Und dennoch habe ich ſie unendlich lieb! Was hätte ich auf der Welt zu thun, wenn ich ſie nicht lieben dürfte!— Mama's Herz würde durch die Liebe zu Erna wohl vollſtändig ausgefüllt, und für Onkel ſor⸗ gen, während die anderen auf dem Lande ſind, könnte auch eine gute Wirthſchafterin.— Darum ſage mir Nichts über Erna, ſo ſehr ich vielleicht Deine Kritik
herausgefordert habe. Gott ſei Dank, Du kannſt es
nicht, aber wenn Du mir meine Liebe für Erna neh⸗ men könnteſt, ſo hätteſt Du mir den einzigen Zweck genommen, für den ich leben darf. Sich nützlich ma⸗ chen, für eine Mutter oder einen Onkel ſorgen, das kann am Ende Jeder; aber ein Kind lieben, das uns mißhandelt und ſein Lächeln bezaubernder finden, als alle Weisheit der Welt, und für ihr Glück gerne Al⸗ les hingeben, ſelbſt das eigene Recht, das kann nicht
v. Schlägel, Deutſch und Wälſch. II. 3


