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„Das iſt kein Benehmen für junge Lady, zu rei⸗
zen böſe Hund, und zu verſetzen in Todesangſt das
Haus! Das iſt ſehr shocking— indeed!“
Ich ſah auf Erna; ſie ſtand in der That da, als ſei ſie ſelbſt am meiſten durch meine Unart erſchreckt worden.
Dieſer Anſicht waren ſichtlich auch die Miſſes Pipe und Pope! denn mit den Worten:„Kommen Sie, armes Kind; laſſen wir Ihre Couſine in einer Geſellſchaft, die ihr ſo ſehr zu gefallen ſcheint—“ nahm Miß Pope Erna bei der Hand und rollte mit ihr hinweg. Miß Pipe folgte, nachdem ſie mich mit ihren waſſerblauen Augen vorher noch ordentlich er⸗ tränkt hatte in ſanfter Anklage.
Und Erna? höre ich Dich fragen.— Sie ging
ſchweigend mit, ohne auch nur einen Blick der Bitte
oder Entſchuldigung für mich. Faſt erſchien es mir, als ob ſie ſelber an meine Schuld geglaubt hätte, oder es für meine Beſtimmung hielt, den Tadel entgegenzu⸗ nehmen, den ſie ſelber verdient.
Vielleicht bin ich wieder ungerecht und Erna's Benehmen entſprang nur augenblicklicher Verlegenheit,
nicht der Selbſtſucht.— Mit klopfendem Herzen war⸗
tete ich auf ihr Zurückkommen. Sie kam lange nicht; kam auch nicht, um mit mir gemeinſam in den Salon


