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und ſchmal, von den Füßen bis zu dem Haupt mit
den dünnen rothen Schmachtlocken, die melancholiſch
wie naßgeregnete Weidenzweige an der Seite ihres ſommerſproſſigen Geſichts niederhängen. Auf der ſchma⸗ len Naſe ſitzt eine feine goldene Brille, und zwei waſ⸗ ſerblaue Augen mit farbloſer Umrahmung blicken oft
wie anklagend drüber hinweg zum Himmel. Dabei
iſt ſie, wo ſie ſich nicht durch„Kälte und Schroffheit“
zurückgeſtoßen fühlt, das harmloſeſte Gemüth und ihre
Bemerkungen laſſen oft auf eine ebenſo vielſeitige als gründliche Bildung ſchließen.
Miß Pope iſt in Allem das Gegentheil: vielleicht etwas oberflächlicher als ihre Freundin, jedenfalls aber Meiſterin ihrer geſelligen Form. Vertritt Miß Pipe mehr die gerade Linie und den rechten Winkel, ſo neigt Miß Pope entſchieden zur Kreisform. Alles an ihr iſt rund, von dem kleinen dunkelhaarigen Kopf mit der Stumpfnaſe bis zu der ganzen, kleinen, kugelrunden Figur.— Während Miß Pipe in ihrem rothbraunen Anzug und der geraden Haltung von ferne ausſieht, wie eine Stange Zimmt, rollt Miß Pope in ſanftem Dunkelblau wie eine reife Pflaume.
Verzeih'! Indem ich dieſe liebloſe Schilderung niederſchreibe, möchte ich dem Inſtinkt der Miſſes faſt Recht geben, der ſie unwillkürlich von mir zurückweist...


