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„Das Wappen derer von Roéll⸗Bô“, erklärte Roger,„und dies hier iſt das Bild meines Groß⸗ onkels, des früheren Beſitzers der Seeroſe.“
Roſe betrachtete das alte Bild in dunklem Rahmen.
Wollte er ſie verſpotten? Es war ſein eigenes Potrait,
nur älter und in der Tracht vergangener Jahre; aber es waren dieſelben ſchwermüthigen braunen Augen, derſelbe halb kindliche, halb bittere Zug um den feinen Mund.
Roger verſtand ihren Blick.
„Es iſt mein Onkel“, ſagte er ernſt;„ich ſoll ihm gleichen, wie er in ſeiner Jugend war... und hier iſt das Bild meiner Braut.“ 3
Langſam wandte Roſe ſich um.
Ueber einem weiten, alterthümlichen Camin von grauem Marmor war ein breiter Rahmen von geſchnitz⸗ tem Eichenholz in die Wand gelaſſen; ein grüner, faltenreicher Vorhang verhüllte das Bild.
Roger ſtand gegen das Licht, daß Roſe nur die Umriſſe ſeiner Geſtalt ſah; ihre Züge jedoch lagen hell vor ihm, er ſah das Zucken um ihre Mundwinkel und bemerkte, wie ſie unbewußt die Zähne zuſammen⸗ preßte.
„Wollen Sie meine Braut ſehen?“ flüſterte Roger, ſich zu ihr beugend. Roſe regte ſich nicht.


