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ein alter Mann mit einem klugen Geſicht, der ſchon lange Jahre bei dem früheren Beſitzer des Schlößchens in Dienſten geſtanden hatte. Der Profeſſor bemäch⸗ tigte ſich ſeiner ſofort, und da der Mann Deutſch ſprach, entſpann ſich zwiſchen Beiden eine lebhafte Unterhaltung, die ſich Seitens des Profeſſors bald zur eifrigen Discuſſion ſteigerte.
Roger Silvain führte indeß Roſe, die wider ſtandslos über ſich verfügen ließ, von einer der ſeltenen farbenprächtigen Blüthen zur andern, bis ſie ihre ſtarre Zurückhaltung allmählig fallen ließ und ihrer Bewunderung warme Worte gab.
Endlich ſagte Roger:
„Laſſen Sie uns jetzt wieder in's Freie gehen, die dicke Luft thut Ihnen nicht gut!“ Und nach einem Blick auf den Botaniker, deſſen Meinungsverſchieden⸗ heit mit dem Gärtner einem Streit bereits ſehr ähn⸗ lich ſah, legte er Roſe's Arm in den ſeinen und führte ſie, trotz ihres leiſen Widerſtandes, in den Garten hinaus.
Schweigend ſchritten ſie durch die blumenüber⸗ ſäeten Beete, bis ſie an einer Windung des Weges vor einem mit Schlingpflanzen dicht umzogenen ſäulen⸗ getragenen Tempelchen ſtanden. Dort hieß er Roſe Platz nehmen und blieb vor ihr ſtehen.


