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mach, durch deſſen buntfarbige Scheiben gedämpftes Licht auf das kunſtvoll eingelegte Parquet fiel, ſeine Familie entſchuldigend, die erſt in einer Stunde ein⸗ treffen würde.
Roſe ſah ihn ruhig an, aber der treuherzige Aus⸗
druck ſeines Geſichtes beſtätigte ihr die Wahrheit ſeiner
Worte.
Nachdem ſie ſich ausgeruht und erfriſcht, erhob ſich der Hausherr und machte den Vorſchlag, ſeinen Gäſten ſein kleines Beſitzthum zu zeigen. Sein Gärt⸗ ner verſtehe glücklicherweiſe mehr von Botanik, als er, und in den Treibhäuſern ſeien mehrere ſeltene Ge⸗ wächſe in Blüthe.
Der alte Herr ſprang voll Eifer auf, obſchon er durchblicken ließ, daß er im Allgemeinen von Treib⸗ hauspflanzen nicht viel halte, und der Hausherr bot Roſe den Arm, um ſie durch den Garten zu geleiten.
Das junge Madchen glaubte nie einen entzücken⸗ deren Aufenthalt geſehen zu haben; ſchattige Bogen⸗ gänge führten zu Ruheſitzen, wo der Blick bald über den blitzenden Seeſpiegel irren, bald ſich in den Schnee⸗ flächen des Montblanc vertiefen konnte, Springbrunnen plätſcherten und Roſenplätze wechſelten mit blühenden Boskets.
Vor dem Treibhauſe erwartete ſie der Gärtner,


