Teil eines Werkes 
1. Band (1876)
Entstehung
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eine gutmüthige, runde Schweizerin, in großer Spannung entgegen:

Ich wußte nicht, daß Sie Heren Sylvain kennen, begann ſie auch ſogleich:wo haben Sie denn ſeine Bekanntſchaft gemacht?

Roſe ſah ſie befremdet an:

Wer iſt Herr Sylvain?

Nun, der junge Mann, der da bei Ihrem Herrn Onkel ſitzt, wiſſen Sie denn das nicht?

Ich habe ſeinen Namen nicht beachtet, wich Roſe der neugierigen Fragerin aus,man lernt auf Reiſen ſo viel Leute kennen.

Solche wie Herr Sylvain gewiß nicht! be⸗

hauptete die Frau eifrig.Solche giebt's nicht viel! Wiſſen Sie, fuhr ſie redſelig fort,er iſt einer von den Großen aus der Stadt, aber er ſieht nicht hoch⸗ müthig auf das arme Landvolk herunter, wie die Andern, obgleich er einer der Reichſten iſt. Haben

Sie ſeine ſchöne Campagne nicht bemerkt, die letzte

rechts hinauf, die Seeroſe? das ſchöne Schlößchen unter den Eichen und Ulmen und die vielen weißen Figuren im Garten. Seine Roſen ſind ja berühmt!

Roſe erinnerte ſich recht wohl des Schlößchens, das, im gothiſchen Styl erbaut und von Wein und