Teil eines Werkes 
1. Band (1876)
Entstehung
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ihren Trümmern den inneren Raum und ragten zum

Theil verwittert aus dem Waſſer des Burggrabens hervor, und grün und golden ſchimmernde Eidechſen huſchten durch die Lücken des Gerölls, oder ſonnten ſich träge auf den flachen Steinen. Eine der vier Ecken ward gebildet durch den Unterbau eines großen runden Thurmes, deſſen behauene, feſt in einander ge⸗ fügte Quadern ſeltſam abſtachen gegen das graue Schindeldach, das die obere Oeffnung ſchloß. Hirten oder Jäger mochten es errichtet haben, um bei Un⸗ wetter einigen Schutz zu finden in dieſer öden, unbe⸗ wohnten Gegend.

Roſe's Wunſch, die Ruinen genauer zu erforſchen, ward immer lebhafter, und prüfend ſchritt ſie am Graben entlang, um vielleicht einen Uebergang zu fin⸗ den. Bald entdeckte ſie auch dicht unter dem grünlich ſchillernden Waſſerſpiegel eine Reihe flacher Steine, die bei etwas Geſchicklichkeit und mit Hülfe ſtarker Stiefeln leicht als Brücke dienen konnten.

Das junge Mädchen beſaß beide Erforderniſſſe, und gleich darauf ſtand ſie, einen hellen Jubelruf ausſtoßend, der weithin über die ſchweigenden Moore klang, unter dem altersgrauen Thorbogen. Etwas bedächtiger und das weiße Haupt über ſeine eigene Leicht fertigkeit tadelnd ſchüttelnd, folgte ihr der Onkel nach