Teil eines Werkes 
1. Band (1876)
Entstehung
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und angemuthet wie von Blumenduft durch ihre Worte, antwortete er:

„Und dennoch nehmen Sie Ihren Lieblingen dieſes halbe Leben— oder glauben Sie an eine Fortdauer deſſelben, wenn Sie die Blumenleichen in Ihr großes Buch geklebt?“

„Gewiſſermaßen ja!“ antwortete Wanda tiefernſt, „kann der Menſch ihre Arten veredlen und verbreiten, ohne ſie genau zu kennen? Die veredelte Fortdauer in der Art iſt das Evangelium, das die ganze Natur durchdringt, nur wir egoiſtiſchen Menſchenkinder wollen Alles perſönlich und nur für uns. Das hat mein unvergeßlicher Vater oft geſagt, der Blumen liebte wie ſeine eigenen Kinder, und dennoch vielleicht die größten beſtehenden Sammlungen von„Blumenleichen“ hinterlaſſen hat. Wunderbare Blumen, geboren am Rande des ewigen Schnees und auf ausgeſtorbenen Gletſcherfeldern, blühen durch ſeine unermüdlichen Forſchungen und Beſtrebungen, jetzt— ſchöner als je zuvor in den Gärten der Ebene und ſchauen die Wogen des Meeres.“

Robert ſchaute lächelnd in das erregte Antlitz des jungen Mädchens, und ſagte dann mit einer Art gutherziger Ironie, vielleicht in der Abſicht, dem