Teil eines Werkes 
1. Band (1876)
Entstehung
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dankte ſie ruhig und unbefangen, als habe er ihr nicht vor einer Stunde erſt Veranlaſſung gegeben, ſich raſch von ſeiner Seite zu entfernen. Es hatte ſie betrübt, daß er ihre reine Freude an der Natur mit einer jener Schmeicheleien kreuzte, wie ſie dieſelbe von jungen Herrn ſchon öfter in mehr oder minder taktloſer Weiſe zu hören gehabt hatte. Mit dem Taſtſinn einer un⸗ verfälſchten klaren Natur, hatte ſie ſich, ohne den Sinn ſolcher Reden recht zu verſtehen, ſtets von derlei Zu⸗ dringlichkeiten raſch und ſtreng zurückgezogen, wie manche Blume ihren Kelch verſchüchtert ſchließt bei jeder fremden Berührung. Als ſie allein war, wollte es ihr allerdings ſcheinen, als habe Robert denn doch nichts gemein mit den Männern, die durch ihre Schutzloſigkeit ſchon ſo oft zu kühnen Worten veran⸗ laßt worden. Auch ſein Auge, ſein Geſicht, ſeine Stimme waren ganz anders geweſen, als die jener Männer, vor deren Reden ihr graute. Vielleicht war ſie doch zu weit gegangen und es war ein Scherz von ihm geweſen.... freilich einer jener Scherze, die ſie nicht liebte, aber ſie war wohl zu ſtrenge da⸗ rin. Indeſſen zu einem Scherz ſchien er zu ernſt zu ſein,— ſeine Worte hatten geklungen, wie in tiefer Träumerei geſprochen..

letzte Ausbeute. Als Robert ſaſt ſchüchtern grüßte,

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