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hatte, verbeugte er ſich leicht nach der Richtung der Dame und ſagte:
„Ich muß in der That Anſtand nehmen, Sie einer Labung zu berauben, die Sie unter ſo ſchwie⸗ rigen Umſtänden ſelbſt bereitet haben.... ich bin mit allem Nöthigen verſehen——⸗
Der junge Mann ſtockte...., denn das Aus⸗ ſehen der Dame hatte ſich merklich verändert. Ihr Antlitz wurde kühl und ſtolz; ruhig ſetzte ſie die Taſſe nieder, aus der ſie eben getrunken, und ſagte gleichgültig:
„Ich dächte, hier oben wäre nicht der Platz, in olchen Dingen zwiſchen mein und dein ängſtlich zu unterſcheiden; meine Wirthe jedoch werden vielleicht die Entſchädigung entgegennehmen, welcher Sie die Taſſe Thee für werth halten...“
Damit wandte ſie ihre Aufmerkſamkeit wieder den Blumen zu, prüfte einige mit der Loupe, verglich ſie mit den Abbildungen im Buch, ſchlug die Regiſter nach, klebte getrocknete Exemplare auf ſteifen Carton, und fixirte die Umriſſe einiger ſeltenen und ſchönen Formen raſch und ſicher in dem Skizzenbuch.
Robert war zu Muth, als habe er ſich eine Albernheit zu Schulden kommen laſſen, und das war


