Teil eines Werkes 
1. Band (1876)
Entstehung
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trockenen Flußrinne weiter, welche, aus der Tiefe ſenk⸗ recht anzuſchauen, Ecke und Grenze bildete zwiſchen den Felſen der Saſſaplauna und dem Querwall, auf deſſen Rücken ſie gelangen mußten. Stetig ſchritt der Führer aufwärts, ſeine Füße ſetzten ſich automaten⸗ gleich vor einander und ſchienen inſtinktiv die kaum ſichtbaren Unebenheiten der glattgewaſchenen Rinne zu treffen; denn ein Ausgleiten war gleichbedeutend mit unaufhaltſamem Sturz in die dunkelnde Tiefe, aus der ſie emporgeſtiegen waren. Ohne Zaudern, vor⸗ ſichtig, aber mit ſicherem, furchtloſen Blick trat der Fremde genau dahin, wo der Fuß des Führers geruht hatte, und umging gleich Jenem die mächtigen Fels⸗ ſtücke, welche, von einem unſichtbaren Widerſtand auf⸗ gehalten, da und dort in dem Rinnſaal lagen und nur eines lauten Tones oder eines Gemſentrittes zu warten ſchienen, der ſie aus ihrer ſtarren Ruhe wecken und donnernd in die Tiefe führen ſollte. Hie und da löste ſich ein lockerer Stein unter dem leichten Tritt des Vorausgehenden und ſprang klirrend und in gewaltigen Sätzen zur Tiefe.... Immer mehr verflachte ſich die Rinne, in der ſie hinaufſtrebten, und jetzt verließ der Führer dieſelbe und wandte ſich nach links, wo ein breites Schneefeld von der Saſſa⸗ plauna herabreichte und ſich in jähem Abſturz an über⸗

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