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die durch ihn gebrochene Unſchuld durch einen ſchmaͤh⸗ lichen Verkauf noch tiefer entwuͤrdigen, und ſo der ausgeſuchteſten Schaͤndlichkeit die Krone aufſetzen konnte.
Arthurs liebenswuͤrdiges Benehmen, mehr noch Méries Liebe zu demſelben verhinderte ſie, die gan⸗ ze Niedrigkeit ihres Daſeins zu ergruͤnden, und ihr Verhaͤltniß von jener Seite zu beleuchten, die ihr bei groͤßerer Ueberlegung das Schmaͤhliche deſſelben bald aufgedeckt haben wuͤrde. Sie fuͤhlte ſich durch die ſorgfaͤltige Bildung, die Arthurs liebende Vor⸗ forge ihr, dem niedrig gebornen Maͤdchen, durch die beſten Meiſter angedeihen ließ, zur heißen Dankbar⸗ keit fuͤr den Grafen verpflichtet. Dieſe und ihre innige Liebe allein, ließen ſie die Ermahnungen des alten verewigten Vaters vergeſſen, und dem Grafen einen Lohn gewaͤhren, der dieſem unter andern Ver⸗ haͤltniſſen nimmermehr zu Theil geworden waͤre.—
Bereits war ein Jahr verfloſſen, in deſſen Ver⸗ laufe ſich Mérie nie gluͤcklicher, Arthur ſelbſt nie we⸗ niger von langer Weile beengt gefuͤhlt hatte, als die Ruͤckkunft des Grafen Drrer von einer lan⸗


