Teil eines Werkes 
2. Bändchen
Entstehung
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Gewalt, ſondern meine Liebe ihm als Lohn fuͤr jene Bemuͤhungen ertheilt, mit denen er mich mei⸗ nem niedrigen Stande entreißend durch die beſten Lehrer auf die Stufen einer hoͤhern Bildung fuͤhrte. Seiner Hand verdanke ich die ſchoͤnſten Stunden meines Lebens. Der Ihrigen nur den ſchmachvollen Betrug an Arthurs Liebe und meine Entwuͤrdigung; deßhalb, Herr Graf, erlauben Sie, daß ich mich aus Ihrem Hauſe entferne.

Nimmermehr! fuhr dieſer haſtig auf: Sollte kein Mittel, keine Bitte Sie, meine reizende Merie, verſoͤhnen koͤnnen? fuͤgte er nach kurzem Sinnen mit den ſchmeichelndſten Toͤnen hinzu, indem er die niedliche Hand feurig an ſeine Lippen fuͤhrte.

Ein einziges, doch fuͤr Sie viel zu hoch, entgegnete Mérie mit kaltem Ernſte.

und dieſes waͤre? frug ihr Gegner mit weicher Stimme.

Ihre Verbindung mit mir am Altare, ſprach die vorige mit demſelben Gleichmuth.

Eine Heirath? frug ſtaunend der Graf. Mille diable, der Scherz iſt koͤſtlich!