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indeſſen der leiſe, freudige Schauer der Erkennung ihre Seele mit unnennbarem Entzuͤcken durchzittert hatte.
Unter der ſorgſamen Mutterpflege der Graͤfin kehrte die roſige Gluth der Geſundheit auf Sido⸗ niens, durch den traurigen Unfall gebleichte Wangen bald wieder; doch ſchmerzlich truͤbte die zuruͤckgeblie⸗ bene Kuͤrze des rechten Fußes die Freude ihres neu⸗ begonnenen Lebens— Eine traurige Erinnerung an die Siegeskraͤnze ihrer lebensgefaͤhrlichen Kunſt.
Schnell eilten die gluͤcklichen Eltern mit ihrem wiedergefundenen Kinde aus Berlin.
Schon die naͤchſte Woche fand ſie in dem freundlichen, ſeit jener Zeit veroͤdeten Landſitz bei Kalksburg, und noch jetzt gewahrt man in den Abendſtunden die liebliche, auf Kruͤcken gelehnte Geſtalt eines reizenden Maͤdchens, die in dem weiten Parke unter den duftenden Blumen⸗Parthien, deren ſchoͤnſte Zierde ſie bildet, langſam einher wandelt.
Es iſt Sidonie, Graͤfin L.., einſt Aimée la
— Sylphide aérienne.


