Teil eines Werkes 
2. Bändchen
Entstehung
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den Grazien entlehnten Attituͤden des Maͤdchens, die jetzt, als wuͤrde ſie von faͤchelnden Zephyren ſchwebend dahingetragen, in einem raſenden Ventre a terre durch die Rundung der Mandge dahin⸗ fliegt.

Der Beifall der Menge erhebt ſich zum Sturm Plaoͤtlich ertoͤnen die grellen Laute:Heiliger Gott, mein Kind! im ſchmerzlichen Nachhall durch den weiten Circus.

Erſchrocken blickt Alles nach einer nahen Loge empor, aus der ſo eben ein weißes Tuch flatternd zur Erde niederfaͤllt.

Scheu faͤhrt im naͤmlichen Augenblicke der Schim⸗ mel vor demſelben zur Seite, und hoch uͤber ihres Pferdes Hals ſtuͤrzt Aimée bewußtlos zur Erde nieder.

Mit tiefem Schauder hoͤren die Naͤchſtſitzenden das praſſelnde Krachen des gebrochenen Fußes.

Der naͤchſte Augenblick findet das reizende We⸗ ſen in einem nahen, an die Bahn ſtoßenden Ge⸗ mache, von mehreren ſchnell herbeigeeilten Aerzten mit hilfreichender Hand umgeben. Ehrerbietig