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zu ihren Fuͤßen mit den bunten Steinen des vor dem Ruheſitze aufgeſtreuten Sandes ſpielte. Es war Alfonſine, Graͤfin Per und Sidonie, das erſte Pfand ihrer fuͤnfjaͤhrigen gluͤcklichen Ehe. Dringende Geſchaͤfte noͤthigten den Grafen, ih⸗ ren Gemahl, ſich zu deren Schlichtung ſchon an dem fruͤheſten Morgen des heitern Sommertages nach der nahen Reſidenz zu begeben; doch hatte er ſeiner aͤngſt⸗ 5 lichen Gemahlin mit Hand nnd Mund geloben muͤſ⸗ ſen, zur Abenddaͤmmerung wieder bei ihr einzutreffen. Immer naͤher kam die Zeit ſeiner Ruͤckkehr. Schon ſtieg an dem azurblauen Aether die Abend⸗ roͤthe mit roſigem Schimmer empor, und durch die lautloſe Stille des weiten Parkes drang aus weiter Ferne das melodiſche Gelaͤute des von der Weide heimkehrenden Hornviehes, vereint mit den ſchmet⸗ ternden Toͤnen des Kuͤhhorns und dem ſchallenden Peitſchengeknalle des Hirten zu der einſamen Leſerin. Schnell ſchloß ſie das Buch, und mit immer mehr erregter Ungeduld ſah nun Alfonſinens ſanftes Auge durch das elegante, die Einfahrt bildende Gitterwerk auf die zu dem Landhauſe fuͤhrende Landſtraße hin.


