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die mein Herz für Sie erfaßt hat, will ich jener ent⸗ ſagen!“
Miſtreß Clairville blieb ernſt und ruhig.
„Sie haben den Augenblick ſchlecht gewählt, von Ihrem Herzen zu reden, Sir!“ ſagte ſie.„Sie ſehen den Sturz alles deſſen vor ſich, was Sie und Ihre Freunde zur Hauptaufgabe ihres Lebens gemacht, und ſprechen von Liebe. Ein Mann, der eines Weibes wegen ſeine ihm heiligſten Intereſſen aufgibt, wird auch früher oder ſpäter dieſes Weib verleugnen. Be⸗ weiſen Sie mir, Sir, daß Sie der Conföderation auch im Unglücke treu zu bleiben verſtehen, und ich will an die Gefühle glauben, welche Sie für mich zu hegen vorgeben!“
Gaunt ſeufzte und ließ das Haupt ſinken. Nach einem kurzen Zögern, das auf einen innern Kampf zu deuten ſchien, blickte er Miſtreß Clairville wie ver⸗ nichtet an.
„Ich werde Ihnen dieſen Beweis geben und gehen“, ſagte er dann traurig und langſam,„vielleicht um Sie niemals wiederzuſehen! Es iſt das der Entſchluß eines gereiften Mannes, der zum erſten Male liebt, Ma'am, und ſolcher Entſchluß wiegt ſchwerer als tauſend Jüng⸗ lingsſchwüre. Ich gehe, weil Sie es wollen, mit ge⸗ brochenem Muthe, denn ich muß Sie einem ungewiſſen


