Teil eines Werkes 
4. Band (1869)
Entstehung
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Mißhandlungen ausgeſetzt hatte, war doch nichts zu Tage gefördert worden, was dem Pflanzer als un⸗ widerlegharer Beweis gegen die Lady hätte dienen können. Eben deshalb hatte er bisher gezögert, ohne Rückhalt mit dieſer zu ſprechen und ihr die Alternative zu ſtellen, entweder ſeine Geliebte zu werden oder, als Spionin angeklagt und verhaftet, einem ſichern Tode entgegen zu gehen.

Und nun die kriegeriſchen Ereigniſſe vor Richmond plötzlich eine für die Conföderirten ſo troſtloſe Wen⸗ dung genommen, nun die bisher ſo hochfahrenden Führer der Rebellion in der allgemeinen Verwirrung darüber aus waren, ſich ſchleunigſt mit ihren beſtürzten Fami⸗ lien über Danville nach dem Süden zu flüchten, nun ſtand es in Frage, ob der Pflanzer im letzten Moment noch in der Lage oder überhaupt darauf bedacht ſein werde, ſich der Lady zu verſichern, bevor auch er ge⸗ nöthigt ward, ſich vor den Unioniſten aus dem Staube zu machen.

Die neunte Abendſtunde des verhängnißvollen Sonn⸗ tags hatte geſchlagen.

Miſtreß Clairville und ihre ſchwarze Zofe waren zu Hauſe.

Oliver Gaunt hatte ſich den ganzen Tag noch nicht blicken laſſen.