Teil eines Werkes 
4. Band (1869)
Entstehung
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miſchte ſich auch nicht ein Atom edlerer Regung. Des⸗ halb blieb er auch dem Gegenſtande ſeiner Wünſche gegenüber kühl berechnend, obwohl ihn die Reize des⸗ ſelben ganz ungewöhnlich feſſelten und ſogar mächtig genug waren, ihn zu beſtimmen, ſelbſt ſeinen Partei⸗ haß an die Seite zu ſetzen. Um aber ſeinen ſelbſti⸗ ſchen Zweck erreichen zu können, durfte er Miſtreß Clairville nicht der Regierung verrathen, denn hätte er dieſes gethan, ſo wäre die Lady in demſelben Augen⸗ blicke für ihn verloren geweſen. Er hatte ſich daher wohl gehütet, als ihr Ankläger aufzutreten oder bei den Führern der Conföderatidn auch nur den leiſeſten Wink über ſie fallen zu laſſen, um aber doch ſeine patriotiſche Pflicht nicht ganz zu verletzen, war er im Stillen und ohne officielle Beihülfe befliſſen geweſen, die geheime Thätigkeit der Lady für den Süden ſo viel wie möglich unſchädlich zu machen. Daher die Ueberwachung des Hauſes und der Dienerſchaft der Miſtreß Clairville, daher ſchließlich die Ueberrumpelung ihres Negers und Skilnave's. Uebrigens hatte Gaunt durch ſolches Vor⸗ gehen nicht allein den Süden vor Verrath zu ſchützen getrachtet, ſondern auch geſucht, ſich Beweiſe von der Schuld der Lady zu verſchaffen, um dieſe damit nöthi⸗ genfalls einſchüchtern und ſeinen Wünſchen willfährig machen zu können. Nach dem Beſuche, den die Damen