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nen wenigen Tagen in Richmond der Stand der Dinge ändern werde, bis dahin müſſen wir uns ver⸗ borgen halten. Die Verwirrung, welche ſchon jetzt in den Bureaux der Adminiſtration und Polizei herrſcht, wird uns günſtig ſein. Hört, Frau, Eure Schweſter iſt ein braves Weib, kann ſie uns in ihrer Wohnung verſtecken?“
Die Schifferin trocknete ihre Thränen.
„Ja!“ antwortete ſie.
„Und wird ſie es wollen?“
„Sie thut, was ich von ihr begehre! Und dann, Ihr wißt, daß auch ſie für die Union iſt, daß ihr Sohn auf einem Nankee⸗Kriegsſchiffe dient. Aber ſie wohnt in der Bakerſtreet, Ihr müßt faſt durch die ganze Stadt, um zu ihr zu gelangen!“
„Gleichviel! Könnt Ihr Euch entſchließen, uns zu Eurer Schweſter zu führen? Wir wählen die entlegen⸗ ſten Straßen!“
Die wackere Schifferin überlegte nur einen Augenblick.
„Ja, Kingsley“ ſagte ſie dann mit Feſtigkeit,„ich gehe! Gott wird es mir an meinem armen Mann vergelten!“
„Das wird er!“ murmelte Kingsley, ihr die Hand ſchüttelnd.„Hängt Euer Tuch um und verſchließt das Haus. Und Ihr, Sir, zeigt frohen Muth, hoffentlich erfahren wir in unſerm Verſtecke Beruhigendes über


