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die Bruſtwehr des Dammes und folgte dem Beiſpiele ſeines Gefährten.
Während er lieſt, haben wir Zeit, unſern alten Be⸗ kannten Richard Erlenbach zu betrachten und Einiges
über ihn nachzuholen.
Seit wir ihn im Boarding⸗Houſe der Miſtreß Thorn⸗ ton geſehen, hatte ſich ſeine Erſcheinung weſentlich ver⸗ ändert. Er war ſtattlicher, mannhafter geworden. Die Sonnenglut des Südens und das jeglicher Witterung Ausgeſetztſein hatten ſein ſchönes Antlitz gebräunt, die Strapazen des Kriegs ſeinen Körper geſtählt. Jener Anflug weltmänniſchen Dandythums, den er noch als Farmer zur Schau getragen, hatte ſich verloren und der freimüthigen, ungezwungenen und ſelbſtbewußten Haltung Platz gemacht, welche dem Soldaten im Felde eigen iſt. Auch der zierlich gedrehte Schnurrbart war verſchwunden, dagegen gab ein kurz geſchnittener Voll⸗ bart ſeinen Zügen ein ausdrucksvolles Gepräge. In
dieſen Zügen lag nicht mehr die ſtille Schwermuth von
ehemals, ſie waren im Gegentheil feſt und zuverſicht⸗ lich. Die kleidſame blaue Uniform ſtand unſerm Richard ſo vortrefflich, daß man ihn unſtreitig einen der ſtatt⸗ lichſten Offiziere des Unionsheeres nennen konnte. Richard hatte ſich im September 1863 zur Tenneſſee⸗ Armee begeben und unter Roſecrans im Geniecorps


