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kriegs an ſeine Sklaven zu Feſtungsarbeiten und im Felde zur Herſtellung der Schanzen und Trancheéen benutzte, war der Norden erſt nach langer Zeit mit Widerwillen und Vorurtheil daran gegangen, die far⸗ bige Raſſe für den Krieg zu verwenden. Dieſes Vor⸗ urtheil ward im Laufe der Zeit durch die Farbigen glänzend beſiegt. Niemand zeigte ſich beim Späher⸗ dienſte anſtelliger als der Nigger, und in ſumpfigen Gegenden, deſſen todbringende Fieberatmoſphäre die weißen Regimenter decimirte, ward der Negerſoldat geradezu unentbehrlich. Aber auch beim Angriffe auf den Feind, vor den verderbenſprühenden Feuerſchlünden der Rebellen hielt er wacker Stand; er hat es bei Helena, Port Hudſon, Charleſton bewieſen. Ganze Compagnien und Regimenter der wackern Schwarzen opferten ohne Wanken freudig ihr Leben für das Sternen⸗ banner der Union.
Auch das Jahr 1863 hatte den Nordſtaaten wie dem Süden ungeheuere Opfer gekoſtet. Den Rebellen gelang es, allein in zwei Monaten fünfzehn Miſſiſſippi⸗ Dampfer anzuzünden und zu zerſtören, die einen Werth von nahezu einer Million Dollars repräſentirten. Unter den Verheerungen des Kriegs litt aber eigentlich doch nur die Bevölkerung der Südſtaaten, da die Kämpfe
ſtets innerhalb der Grenzen des Südens ausgefochten


