Teil eines Werkes 
3. Band (1869)
Entstehung
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„Edith warf ſich mir weinend an den Hals“, fuhr Miſtreß Thornton fort,„und Charles ging. Nach einer Stunde kehrte er zurück und ſagte:„Miſtreß Thornton, ich reiſe zur Armee und heiße nicht mehr Stetler. Wenn ich dem Namen Ehre gemacht, den ich jetzt führe, darf ich dann hoffen?“—„Bei Gott, das dürfen Sie!« antwortete ich überwältigt. Und ſehen Sie, Gentlemen, Charles iſt jetzt in Tenneſſee und Offizier in der Cumberland⸗Armee, zu der ſich Mr. Erlenbach begeben wird, und als Sie vorhin von dem Glücke ſprachen, Sir, das Sie im Kampfe für die ge⸗ rechte Sache zu erringen hoffen, da mußten wohl die Worte meinem armen blaſſen Kinde an das Herz gehen! Edith leidet, aber ſie wird auszuharren wiſſen, denn, ich hab's ja ſchon vorhin geſagt, ſie iſt eine Thornton!“

Richard und Arnau drückten der bewegten Frau die Hand.

„Ihr ſeid edle, ſtandhafte Menſchen!“ ſagte der erſtere lebhaft.„Möge der Himmel ſolches Lieben und patriotiſches Entſagen lohnen! Miſtreß Thornton, nen⸗ nen Sie mir den jetzigen Namen des wackern jungen Mannes, daß ich mich um ſeine Freundſchaft bewerbe!“ „Sir, es iſt ſein Geheimniß, das ich hüte! Und

nun, Gentlemen, vergebt, ich muß nach meinen boarders

ſehen!“