Teil eines Werkes 
3. Band (1869)
Entstehung
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„Und Charles hatte nichts Eiligeres zu thun, als dem Nabob⸗Vater zu gehorchen, wie?“ bemerkte der Doctor mit Bitterkeit.„Es iſt die alte Geſchichte von Geldſtolz und gebrochenen Herzen!“

„Nein, Doctor, ſo kam es nicht! Charles packte das Geld zuſammen, ſandte es zurück und ſchrieb in aller kindlichen Ehrerbietung, aber doch ſehr ernſt und entſchieden dazu, daß er ein ehrlicher Menſch ſei, auf die Unterſtützungen ſeines Vaters verzichte, beim Advocaten bleibe und Edith heirathe. So war die

Sache wieder abgethan und Charles arbeitete wie ein

Pferd, ſich ſein kleines anſpruchsloſes home zu er⸗

ringen. Einige Monate vergingen; ich dachte ſchon

daran, den jungen Leuten eine Wohnung einzuräumen, denn im Mai ſollten ſie zum Richter gehen und ihre Erklärung abgeben. Da las ich eines Tages unter den officiellen Berichten der Staatszeitung folgende Notiz:„John R. Stetler, Armeelieferant, überführt, die Regierung um zweihunderttauſend Dollars be⸗ trogen zu haben, iſt vom Kriegsgericht zu fünf Jahren Kerkerhaft verurtheilt und bereits nach Albany, New⸗York, transportirt worden.“ Ich erſchrak heftig und reichte Charles die Zeitung hin. Er überflog ſie und ward leichenblaß.„Wußten Sie um die Geſchäfte Ihres Vaters, Sir?« fragte ich.„Nein!⸗