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von jener Kühnheit, die er ſelber beſaß und die er an Andern achtete?
Selbſt Gaunt wich faſt ſcheu vor der Hoheit zurück, welche das Weſen der Miſtreß Crawford in dieſem Augen⸗ blicke ausſtrahlte.
Und nun erhob ſie ihre klangvolle Stimme; ohne Beben tönte dieſe, klar und feſt.
„Sie wollen nicht den Befehl ertheilen, Sir, daß man aufhöre, Ihre armen Sklaven zu mißhandeln? Wohlan, ſo werde ich gehen und in Ihrem Namen eine weitere Grauſamkeit verhindern, den Fluch wehr⸗ loſer Geſchöpfe von Ihrem Haupte abzuwenden!“
„Sie werden es nicht wagen, Madame!“ rief Craw⸗ ford überraſcht.
„Ich werde mehr als das wagen, Sir! Beſtehen Sie darauf, daß jene unglückſeligen Sklaven in Ketten vor eine Jury geführt werden?“
„Ich beſtehe darauf!“
„Nun, ſo wird die Gattin des Oberſten Edmund Crawford an der Seite ſeiner Neger vor dieſer Jury erſcheinen und die eigene Verurtheilung begehren!“
Der Oberſt wich beſtürzt einen Schritt zurück.
„Lucy“, ſtammelte er,„eine ſolche Schmach—“
„Ich kann nicht anders, Sir!“ ſagte die junge Frau ent⸗


