Teil eines Werkes 
3. Band (1869)
Entstehung
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ohnmächtigen Kriegsgefangenen, den in dieſen Staaten des Südens der Gefängnißwärter nach Belieben zu ver⸗ höhnen und zu martern gewohnt iſt. Die Annehm⸗ lichkeiten, deren ich hier theilhaftig ward, ſind durch die Dienſte bezahlt, welche ich Ihnen leiſtete. Es verletzt mein Gefühl für Delicateſſe, Sir, Ihnen dieſes ſagen zu müſſen, aber Sie haben mir keine Wahl gelaſſen. Ver⸗ ſetzen ſie ſich in meine Lage, Oberſt! Begehren Sie nicht von einem Manne, der Selbſtgefühl und Ehre beſitzt, daß er ſchweigend die Verhöhnung einer Sache hin⸗ nehme, der er ſeine beſten Kräfte widmete. Geduldig Demüthigungen ertragen zu müſſen, wäre ein zu hoher Preis für die ſchönen Stunden, welche ich hier aller⸗ dings verlebte. Laſſen Sie mich nach Charleſton ins Gefängniß wandern, Sir! Die Rohheiten eines gemeinen Kerkermeiſters kann ich verachten, der herbe Spott eines Gentleman dringt tiefer, und Sie werden als gebildeter Mann nicht begehren, daß wir mit ungleichen Waffen kämpfen!

Nach dieſen Worten verneigte ſich Arnau höflich, doch voll Selbſtgefühl gegen die Anweſenden, verließ den Pavillon und ſchritt durch den Park dem Herren⸗ hauſe zu.

Oberſt Erawford ſtand regungslos da; er war ſehr bleich geworden und biß ſich nun in die Lippen.