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offenes Luſthäuschen, das unſtreitig modernen Ur⸗ ſprungs war.
Man hatte von dort aus eine anmuthige Ausſicht auf das Herrenhaus, einen Theil des Gartens, die daran grenzenden Cottonfelder, das leicht gewellte Land dahinter, wo einzelne Dächer und das Kirchlein der
nächſten Ortſchaft auftauchten, und auf die fern am
Horizont ſich hinziehenden Gehölze.
In dieſem Luſthauſe befanden ſich um die erwähnte Nachmittagsſtunde eine Dame und ein junger blonder Mann, in dem wir den Militärarzt Arnau wieder⸗ erkennen.
Der junge Deutſche trug nicht mehr die Uniform der Unioniſten, ſondern einen leichten weißleinenen Sommeranzug und ein Hütchen von Panamaſtroh.
Er ſaß auf der niedrigen, zierlich geſchnitzten, von breitblätterigem Narra und lieblich blühenden Euphor⸗ bien umrankten Brüſtung des Luſthauſes und lehnte ſich an einen Pfeiler deſſelben.
Während er den bläulichen Rauch einer Cigarre von ſich blies, ſtarrte er ſinnend auf die Cottonfelder hinaus, die im vollen Sonnenſcheine lagen, denn nur da und dort erhoben ſich aus den Stauden die auf Plantagefeldern üblichen vereinzelten Palmettos oder Pflaumenpalmen, die nur einen geringen Schatten


