Gitterthore der Plantage, das an beiden Seiten hohe, verwitterte, mit grob gemeißelten Arabesken bedeckte Steinpfeiler hatte. Die Hecke, welche hier neben dem Gitterthore hinlief, glich einem buſchbewachſenen Erd⸗ walle und hatte ein etwas ſtruppiges, verwildertes Ausſehen, auch zog ſich davor ein kleiner ausgetrock⸗ neter Laufgraben bis zu dem nach dem Gitter führen⸗ den Wege hin, die hohen Hecken von dem Felde trennend, das ſich bis zum Schienendamme der nahen Eiſenbahn ausdehnte.
Zur Seite des Herrenhauſes ſtanden einige Neben⸗ gebäude in geringer Entfernung, dann folgten Garten und Park; etwas weiter zurück erſt erhoben ſich, nach den Baumwollenfeldern zu, die hölzernen Hütten der Neger in langer Reihe; ſie lagen faſt verſteckt und wohl gefliſſentlich zur Seite geſchoben, wie auf den meiſten Plantagen des Südens, um die Herrſchaft nicht an die Miſère der Sklaven zu erinnern, während ſie ge⸗ ruhte, im Vollgenuſſe des Nabobthums durch den Garten zu ſchlendern.
Von Sumachbäumen überragt, deren weiße Blüten⸗ pracht einem friſch gefallenen Schnee glich, erhob ſich im öſtlichen Winkel des Vorgartens, auf einer mit Cherokee⸗Roſen und Amaryllis überwucherten kleinen Anhöhe ein elegantes hölzernes und an den Seiten


