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Grollend traten die Kerle von Arnau zurück.
Der Südſtaatengeneral wandte ſich jetzt an dieſen, der regungslos, nun ihn die Soldaten losgelaſſen, neben der Leiche des Majors ſtand.
„Sie haben auf der Stelle einen wichtigen Dienſt zu leiſten, Sir!“ fuhr der General fort.„Folgen Sie mir zu jenem Gehölze. Am Ausgange deſſelben liegt einer meiner Freunde, der ärztlichen Beiſtandes bedarf. Er hat eine Flintenkugel im Fuße. Beeilen wir uns!“
Der General, ein hübſcher junger Mann mit ſtolzen Zügen, hatte in ſtrengem und verächtlichem Tone ge⸗ ſprochen. Er war ſicher ein vornehmer Pflanzersſohn in der grenzenloſeſten Verachtung der„Krämerwelt des Nordens“ auferzogen.
Arnau bückte ſich ſtumm, während die Rotte, welche von dem Gefangenen ablaſſen mußte, weiter ſtürmte; er nahm ſein noch auf dem Boden neben dem todten Thornton liegendes chirurgiſches Beſteck zu ſich.
Indem er dieſes that, küßte er die Stirn des ehren⸗ voll Gefallenen.
Der General, welcher ſich anſchickte, ſeinen ſchnauben⸗ den Rappen zu wenden, hielt das muthige Thier einen Moment zurück, als er gewahrte, mit wie ſchmerzlichen Empfindungen der junge Arzt ſich über den todten
Major niederbeugte. 144


