Teil eines Werkes 
1. Band (1869)
Entstehung
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Höhe, während ſeine Inſaſſen ſich angſtvoll kreiſchend anklammerten, an Sitzpolſtern, Lehnen, an alles was . ſie im Moment erfaſſen konnten. Nun ſenkte ſich der

ſchwere Wagen, augenſcheinlich aus den Schienen ge⸗ hoben, mit Blitzesſchnelle zur Seite und praſſelte, ſich überſchlagend und zerberſtend, den Eiſenbahndamm hin⸗ unter.

Halbbetäubt erhob ſich Richard aus den Trümmern des Waggons. Er ward ſich ſofort bewußt, daß ihm kein erhebliches Unglück widerfahren ſei und daß, durch Glasſplitter verwundet, nur ſeine Hände bluteten.

Sein nächſter Gedanke galt der Schweſter.

Hart neben ihm lag ſie, anſcheinend unverſehrt, in die weichen Polſter vergraben, die ſich zum Glück um ſie aufgethürmt. Aber Schreck und die Erſchütterung des Falles hatten bei ihr eine Ohnmacht herbei⸗ geführt.

JIhrem Mädchen war ebenſo wunderbarer Weiſe nichts geſchehen. Mit der Geſchmeidigkeit der Farbigen ſprang ſie empor und kletterte, bevor noch Richard völlig zur Beſinnung kam, aus der Oeffnung des zertrüm⸗ merten Fenſters, das ſich über ihr befand, in'’s Freie hinaus.

Richard ſtarrte zur Seite auf die Zerſtörung. Im umgeſtürzten, zuſammengebrochenen Waggon

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