Teil eines Werkes 
1. Band (1869)
Entstehung
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ſagte, daß die Sache der Vereinigten Staaten im Felde

beſſer ſtehen würde, wäre es unſeren Generälen nur möglich, eben ſo zuverläſſige Spione aufzutreiben, wie ſie

der Süden beſitze. Dieſe Worte gaben uns zu denken,

und als Capitän Conway uns verlaſſen, war ich mit

mir im Klaren. Und ſofort ſetzte ich die Freundinnen

von dem in Kenntniß, was über mich wie eine Ein⸗ gebung des Himmels gekommen war. Eine Dame aus unſerem Club ſollte ſich der Regierung zur Verfügung ſtellen und Spionsdienſte verrichten, ſo lautete mein Plan. Wie, rief ich, wiſſen wir nicht aus der Ge⸗ ſchichte, daß Napoleon überall bei ſeinen Feinden be⸗

ſoldete weibliche Spione hatte, die als vornehme Damen aauftraten, die Einflußreichſten der Gegner zu ſich heran⸗ zogen und unter der Maske der Harmloſigkeit Alles

auszukundſchaften wußten, was dem ehrgeizigen Eroberer

zu wiſſen nützlich war? Jene Weiber waren verächtlich, denn ſie dienten der Tyrannei um ſchnöden Sold, ſie zögerten nicht, zu den niedrigſten unehrenhafteſten Mitteln zu greifen, um ein Geheimniß erhaſchen und 3 rapportiren zu können. Wie aber, wenn unter uns ein

Mädchen erſtünde, vom reinſten Patriotismus beſeelt, egeiſtert der heiligen Sache des Vaterlandes zu dienen? 4 8 Meine Freundinnen, wir alle ſind ehrenhaft und unbe⸗

ſcholten, ſind die Töchter der reichſten Bürger der Union⸗ 3*