31
Engliſchen gar lieblich erſcheinen ließ:„Nein, was ſein muß, das möge geſchehen!“
„Doch General“, fuhr Alice fort,„Sie dürfen Ihre Frau nicht in der Nähe Gettysburg's laſſen!“
„Was kann ich thun?“ verſetzte Lovett.„Sie will dort bleiben! Ich habe einen Troſt, ihr Bruder wird ſie beſchützen und ſie, wenn nöthig, nach dem Norden begleiten. Mein Schwager ſteht mit ſeinem Leben für ſie ein!“
Er deutete bei dieſen Worten auf den jungen Mann, der, augenſcheinlich von Bewunderung für die ſchöne Reiterin erfüllt, einige Schritte von den Redenden ent⸗ fernt ſtehen geblieben war.
„Mein Schwager Richard Erlenbach!“ ergänzte Lovett, zu den Ankömmlingen gewendet, und fügte lächelnd hinzu:„Baron Erlenbach würde ich ſagen, hätte ein Baronstitel in unſerer Republik nur irgend welchen Werth! Uebrigens“, ſchloß er ernſt,„hat Richard den Baron von ſich geworfen, um in der Union ein freier Bürger zu ſein, der nur ſich ſelber Alles verdankt, und
nicht verrotteten Vorurtheilen.“
„Ich hoffe das zu werden!“ bekräftigte Richard mit freudig männlichem Stolz.
„Gut, Sir, ſehr gut!“ brummte Onkel Hugh, in⸗
deſſen Alice mit Intereſſe den jungen Mann betrachtete. „Doch vergebt, Mrs. Lovett“, fuhr er fort,„daß wir
—
——
———————
—
—————————


