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Rechts war die Thür, welche zum Krankenzimmer führte. Dorthin wendete er ſich. Er ſah etwas wie einen flüchtigen Lichtſchimmer rückwärts oben an der Treppe,
die zum erſten Stock ging. Und jetzt trat er feſt auf,
wie ein Unbefangener. Er öffnete die Thür, welche er vor ſich hatte, und ſchritt in das Gemach.
Es war durch eine Lampe erhellt. Schwarz blickte raſch umher. Niemand war im Zimmer, die Vorhänge des Bettes waren feſt zugezogen. Was war das? Schwarz fühlte ſich von einer ent⸗ ſetzlichen Ahnung ergriffen.
Raſch ſprang er vorwärts und riß die Vorhänge des Bettes auseinander.
Er ſtieß einen dumpfen, leiſen Schrei aus.
Da lag der alte Graf in ſeinem Blute, das Dolch⸗ meſſer Karls in der Bruſt.—
Schwarz ſtarrte vernichtet auf die Leiche; er ſah, daß er zu früh gekommen ſei.
Im gleichen Augenblicke vernahm er das Rauſchen eines Gewandes hinter ſich. Im Todesſchrecken drehte er ſich um. 1
Die Gräfin ſprang ihm im Nachtgewande entgegen. Ihr Antlitz war durch Angſt verzerrt.
„Allmächtiger Gott,“ ſtammelte ſie,—„was ſuchſt Du hier? Karl iſt nicht gekommen! Der Himmel


