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„Nein! das wäre ein zu großer Zeitverluſt!“ ver⸗ ſetzte Karl.—„Vielleicht komme ich noch nicht zu ſpät, den armen Vater zu retten! Fahren wir ſogleich zum Dorfe Erbach, und nehmen wir dort polizeiliche Hülfe in Anſpruch!“
Der Kutſcher hieb ſtärker auf die Pferde ein. In vollem Gallopp ging es weiter.—
Wir müſſen uns jetzt nach Schwarz umſchauen.
Nachdem er den Grafen Karl und die Wohnung in der Flußgaſſe verlaſſen hatte, war er bis zum Marktplatze der Reſidenz geſchritten. 8
Er betrat daſelbſt das renommirteſte Kaffeehaus, das er zu beſuchen pflegte.
Schwarz war überzeugt, hier um dieſe Zeit Bekannte
zu treffen. Und heute handelte es ſich ganz beſonders dar⸗ um, fern vom Orte der That von Bekannten geſehen zu werden. Schwarz fühlte ein heimliches Grauen. Er beſaß nicht die teufliſche Energie der Gräfin, und darum em⸗ pfand er jetzt eine Angſt, die ſich ſteigerte, je mehr die Stunde kam, in der das dämoniſche Weib den Gatten ihrer Habſucht zu opfern beabſichtigte. Schon dem jungen Grafen gegenüber hatte Schwarz ſeine ganze Verſtellungs⸗ gabe aufbieten müſſen, um leidlich ruhig zu erſcheinen.
Und doch war Alles bis jetzt nach den Wünſchen der Verbündeten gegangen. Der Notar hatte ſich am Morgen


