„Nein, nein!“ ſtöhnte Bülow, der ſich indeſſen erholt hatte—„Vorwärts, um Gotteswillen!— Nach der Villa—!“
„Aber Sie ſind verwundet!“ rief Karl.
„Am Kopfe, ja,— aber das geſchah in der vergan⸗ genen Nacht!“ antwortete Bülow.—„Jetzt iſt mir nichts widerfahren“ fuhr er hoch aufathmend und in Abſätzen fort—„ich habe zu Ihnen eilen wollen, zu Ihnen Herr Graf— ich bin den Leuten entkommen, die glaubten, ich phantaſiere,— ſie ſetzten mir nach— da mußte ich Um⸗ wege durch den Park machen, bis ſie meine Spur verloren — und hier— Ermattung und Angſt— Angſt um Sie, Graf,— ich ſank zuſammen!— Gott ſei Dank, daß mich der Zufall Ihnen in den Weg geführt hat!“
„Ich verſtehe kein Wort von dem, was Sie reden!“ verſetzte Karl.—„In dem allen iſt ja kein Zuſammen⸗ hang! Ihnen iſt nicht wohl, ich laſſe Sie nach Hauſe fahren, aber ich kann leider nicht bei Ihnen bleiben, denn ich muß zum Vater hinaus.“
„Um Gottes willen, Sie dürfen nicht hinaus ohne mich!“ ſchrie Bülow entſetzt.—„Ich rede nicht im Fieber, ich bin völlig bei Sinnen! Ich habe Ihnen eine furchtbare Entdeckung zu machen. Iſt Schwarz heute bei Ihnen geweſen, hat er Ihnen die Nachricht gebracht, daß Ihr Vater Sie dieſen Abend erwarte?“
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