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Der Tiſchler verließ das Zimmer, die Hausfrau folgte ihm, nachdem ſie einen unruhigen Blick auf den Schlummernden gerichtet hatte. Die alte Magd ſchlüpfte zum Tiſch, nahm das Rezept an ſich, und trippelte hin⸗ ter dem wackeren Ehepaare drein.
Die Mittagszeit kam und verging. Stunde um Stunde ſtrich dahin, ohne daß den armen Bülow der bleierne Schlaf verließ.
Es mochte gegen ſechs Uhr ſein. Die Dämmerung war im Begriff einzutreten. Der Tiſchler und ſeine Frau waren noch nicht nach Hauſe zurückgekehrt. Wilhelm ſaß am Bette, die alte Magd hockte am Fenſter und ſtrickte.
Die Alte blickte von der Arbeit auf und ſchaute zu Bülow hinüber.
„Es wird Einem ganz ſonderbar bei ſo einem Schlafe!“ murmelte ſie.„Ich glaube, der arme Herr kommt gar nicht wieder zu ſich!“
Sie hatte kaum dieſe Worte geſprochen, als Bülow ſich rührte, einen Seufzer ausſtieß und die Augen aufſchlug.
„O mein Jeſus!“ rief die Magd, ließ den Strick⸗ ſtrumpf fallen und fuhr in die Höhe.„Wilhelm, ſchau die Augen an— er verdreht ſie— er wird wieder raſend!“
Bülow richtete ſich im Bette auf. Er ſtarrte be⸗ troffen umher.


